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Was ist intermodaler Transport? Containerbasierter Kombiverkehr

Intermodaler Transport befördert Güter im selben Container über mehrere Verkehrsträger (Straße, Schiene, See), ohne ihn zu öffnen. Der Container bleibt versiegelt, was Handling und Beschädigungsrisiko minimiert.

Admin24. März 20266 min

Was ist intermodaler Transport?

Intermodaler Transport befördert Güter in derselben Transporteinheit (Container, Wechselbrücke, Trailer) über mehrere Verkehrsträger, ohne die Einheit zu öffnen. Der Container reist von LKW zu Zug zu Schiff, ohne dass die Ware berührt wird.

Laut European Intermodal Association (EIA) wächst der intermodale Verkehr in Europa um 5–7 % jährlich. EU-Ziel 2030: 30 % des Straßengüterverkehrs über 300 km auf Schiene/Wasser verlagern.

Ablauf

  1. Erste Meile (Straße): Container per LKW zum Intermodal-Terminal
  2. Hauptlauf (Schiene/See): Container auf Zug oder Schiff
  3. Letzte Meile (Straße): Container per LKW zum Empfänger

Vorteile

  • Umwelt: Schiene = 75 % weniger CO₂/t-km als Straße
  • Kosten: Ab 500 km Schiene 20–30 % günstiger als Straße
  • Sicherheit: Versiegelter Container, weniger Diebstahl und Beschädigung

vs. Multimodal

KriteriumIntermodalMultimodal
ContainerGleich, nie geöffnetKann wechseln
VertragGgf. separate pro ModusEin Vertrag
FokusEinheitenintegritätVertragseinheit

FAQ

Ab welcher Distanz lohnenswert?

Schiene+Straße: ab 500 km. See+Straße: ab 1.000 km international.

Türkei–Europa?

See+Straße weit verbreitet. Schiene über BTC (Baku–Tiflis–Kars) im Aufbau.

Wechselbrücke?

LKW-große Einheit für Straße–Schiene (nicht seetauglich). In der EU-Inlandsfracht üblich.

Längere Laufzeit?

Ja, 3–7 Tage länger als Direktstraße. Dafür günstiger und umweltfreundlicher.

Quellen

  • EIA
  • EU-Verkehrsweißbuch
  • UIC

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